Aktuelle Music-News aus dem Bereich der Gitarrenmusik, Technik, Technologie usw...
10.02.26 – „Be true to your sound“ – Palmer® zwischen analoger Tradition und digitaler Präzision
Musikerinnen und Musiker schätzen seit Jahrzehnten den unverfälschten Klang, den sie mit den Produkten von Palmer® erzielen können – live auf der Bühne ebenso wie im
Studio. Der Leitsatz „Be true to your sound“ steht heute mehr denn je für die Reinheit des Klangsignals, die sowohl für Studio-Profis als auch für Home-Studio-Nutzer
entscheidend ist.
Palmer® verbindet dabei fundiertes Know-how aus bewährten analogen Schaltungen mit intelligenter, moderner Digitaltechnologie. Es ist das Beste aus beiden Welten: die
klangliche Authentizität analoger Technik und die Präzision sowie Flexibilität digitaler Lösungen.
Ob DI-Boxen, Line Isolators, Speaker-Simulatoren, Controller, Studio-Monitore oder andere durchdachte Klanghelfer – stets stehen Soundreinheit und einfache, praxisnahe
Handhabung im Mittelpunkt. Gerade DI-Boxen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie wandeln unsymmetrische oder hochohmige Instrumentensignale in ein symmetrisches Signal um,
das direkt an den Mikrofoneingang eines Mischpults angeschlossen werden kann.
Ein weiterer wichtiger Baustein für präzises Arbeiten im Studio sind geeignete Monitore. Studiomonitore geben das Signal neutral und unverfälscht wieder – eine Ehrlichkeit,
die entscheidend für einen ausgewogenen Mix ist.
Mit den Palmer® STUDIMON 5 Monitoren lässt sich ein präzises Abhörumfeld schaffen – vorausgesetzt, sie sind korrekt positioniert. Entscheidend ist, dass sich die
Hochtöner auf Ohrhöhe befinden und Lautsprecher sowie Hörposition ein gleichseitiges Dreieck bilden.
Mit durchdachter Technik, kompromissloser Signalreinheit und praxisorientierter Entwicklung bleibt Palmer® seinem Anspruch treu: dem Sound seine natürliche Integrität
zu bewahren.
13.01.26- Zwischen Jazz, Pop und Studioelite – das Leben und Wirken von Hiram Bullock
Hiram Bullock gehörte zu jener Generation von Musikern, die stilistische Grenzen nicht akzeptierten, sondern mühelos überschritten. Als Gitarrist, Komponist und
Studiomusiker prägte er über Jahrzehnte hinweg Jazz-, Fusion- und Popproduktionen auf höchstem Niveau – oft im Hintergrund, aber stets mit unverwechselbarer Handschrift.Geboren wurde Bullock 1956 in Japan, wo seine US-amerikanischen Eltern als Soldaten stationiert waren. Bereits im Alter von zwei Jahren zog die Familie zurück in die USA. Seine musikalische Ausbildung begann früh und ernsthaft: Am renommierten Peabody Conservatory of Music in Baltimore lernte er Klavier und gab mit nur sechs Jahren sein erstes Konzert. Mit elf Jahren entdeckte er das Saxophon für sich, wechselte in der Highschool zunächst zur Bassgitarre und fand schließlich mit 16 Jahren zur Gitarre – ein Instrument, das nicht nur musikalische, sondern, wie Bullock selbstironisch bemerkte, auch soziale Vorteile versprach.
Seine professionelle Prägung erhielt Bullock an der University of Miami, einer Kaderschmiede des modernen Jazz. Dort studierte er gemeinsam mit späteren Größen wie Pat Metheny und Jaco Pastorius. Diese Zeit erwies sich als wegweisend: Bullock knüpfte Kontakte, die ihn über seine gesamte Karriere begleiteten. Ein entscheidender Schritt folgte Mitte der 1970er Jahre, als er bei Nightclub-Gigs in Florida mit der Sängerin Phyllis Hyman spielte und mit ihr nach New York zog – in das Epizentrum der amerikanischen Musikindustrie.
In New York etablierte sich Bullock rasch als gefragter Gitarrist. Er arbeitete mit David Sanborn sowie den Brecker Brothers und gründete schließlich die 24th Street Band. Mit Musikern wie Steve Jordan (Schlagzeug), Clifford Carter (Keyboards) und zunächst Mark Egan, später Will Lee am Bass entwickelte die Band einen groovebetonten, urbanen Jazz-Fusion-Sound, der besonders in Japan große Resonanz fand. Dort erschienen auch zwei Alben, das zweite coproduziert von Paul Shaffer.
Diese Zusammenarbeit sollte weitreichende Folgen haben: Als Shaffer Anfang der 1980er Jahre die Hausband für die „Late Night with David Letterman Show“ zusammenstellte, griff er auf Bullock, Jordan und Lee zurück. Ab 1981 war Bullock damit Teil einer der bekanntesten TV-Bands der USA. Parallel dazu spielte er 1983 im Monday Night Orchestra von Gil Evans und vertiefte seine Verbindung zur Avantgarde des Jazz.
Eine weitere Schlüsselfigur in Bullocks Karriere war Produzent Phil Ramone. Unter dessen Ägide wirkte Bullock an einer beeindruckenden Reihe von Gold- und Platin-Alben mit, unter anderem für Billy Joel, Paul Simon und Kenny Loggins. Damit wurde er endgültig zu einem der meistbeschäftigten Studiogitarristen seiner Zeit. Seine Diskografie liest sich wie ein Who’s Who der Pop- und Jazzgeschichte: Brecker Brothers, Miles Davis, Steely Dan, Sting, Eric Clapton, James Brown, Chaka Khan, Barbra Streisand, Al Green, Jaco Pastorius, Bob James, Burt Bacharach und viele andere zählen zu den Künstlern, mit denen er zusammenarbeitete. Auch der Soundtrack zu Footloose trägt seine musikalische Handschrift.
Trotz seiner starken Verankerung im Studiobetrieb blieb Bullock ein leidenschaftlicher Live-Musiker. In den letzten Jahren seines Lebens tourte er wiederholt mit eigenen Formationen durch Europa und war regelmäßiger Gast auf dem Aalener Jazzfest, wo sein energiegeladenes, oft unkonventionelles Gitarrenspiel besonders geschätzt wurde.
Hiram Bullock starb am 25. Juli 2008 im Alter von nur 52 Jahren. Offiziell galt eine überwunden geglaubte Kehlkopfkrebs-Erkrankung als Todesursache, andere Quellen verweisen auf die Folgen jahrelanger Drogensucht. Unabhängig davon bleibt sein Vermächtnis unbestritten: Bullock war ein Musiker, der technische Brillanz mit emotionaler Direktheit verband – und der in unzähligen Produktionen Spuren hinterlassen hat, selbst dort, wo sein Name oft nur im Kleingedruckten der Credits auftaucht.
17.12.25- Burns London – Aufstieg, Niedergang und das ungewisse Schicksal einer britischen Gitarrenlegende
Burns London gehört zu den markantesten Namen der britischen E-Gitarrengeschichte. 1959 von dem Gitarrenbauer James Ormston „Jim“ Burns und Alice Louise Farrell unter dem
Namen Ormston Burns Ltd gegründet, entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einem innovativen Hersteller, dessen Instrumente mit eigenständigen Designs, ungewöhnlicher
Elektronik und selbstentwickelten Vibratosystemen auffielen. Trotz mehrfacher Neugründungen, Übernahmen und Relaunches blieb die Marke über sechs Jahrzehnte hinweg ein
Fixpunkt für Sammler, Spieler und Gitarrengeschichte – bevor sie 2020 erneut in eine Phase der Ungewissheit geriet.Die frühen Jahre (1959–1965)
In den ersten Jahren definierte Jim Burns eine klare gestalterische Handschrift. Typisch waren die eigenwilligen Korpusformen, ausgefeilte Tonabnehmer und das 1962 patentierte Vibratosystem, das später sogar von Gretsch übernommen wurde. Modelle wie die Vista Sonic oder die Shortscale Jazz Guitar fanden nicht nur in Großbritannien Anklang – selbst Ampeg importierte Burns-Instrumente in die USA.
Die Baldwin-Burns-Ära (1965–1970)
Mit der Übernahme durch die Baldwin Piano Company im Oktober 1965 begann ein neues Kapitel. Trotz gelegentlicher Behauptungen, die Qualität habe unter der neuen Führung gelitten, blieben die Standards bei klassischen Modellen weitgehend konstant. Allerdings änderte Baldwin schrittweise äußere Details, darunter der markante Scroll-Kopf, der ab 1966 einem schlichteren Design wich.
Als Baldwin 1967 Gretsch erwarb, verlagerte der Konzern seine Prioritäten. Die Burns-Produktion lief 1970 aus.
Versuche des Neustarts: Ormston, Burns UK und Actualizers (1966–1983)
Jim Burns reagierte auf die Baldwin-Übernahme mit einer Reihe neuer Firmen. 1966 gründete er Ormston, ein Unternehmen, das vor allem Pedal-Steel-Gitarren vermarktete. Kurz vor der Schließung 1968 entstand dort ein Design, das später das Fundament der Hayman-Modelle bildete.
In den 1970er-Jahren folgte Burns UK Ltd, das gemeinsam mit dem Händler Alan Wright betrieben wurde. Auffällige Modelle wie die futuristische Flyte – eine typische Glam-Rock-Ikone – sorgten für Aufmerksamkeit, konnten den geschäftlichen Niedergang jedoch nicht verhindern. 1977 war erneut Schluss.
Mit Jim Burns Actualizers Ltd startete der Firmengründer 1979 einen weiteren Versuch. Modelle wie der Steer – bekannt durch Billy Bragg – oder der Scorpion fanden eine kleine, treue Anhängerschaft. Doch 1983 endete auch dieses Kapitel.
Die Renaissance unter Barry Gibson (1992–2020)
Eine wirkliche Wiederbelebung der Marke gelang erst 1992, als der Gitarrist und Historiker Barry Gibson Burns London Ltd gründete und Jim Burns als Berater ins Boot holte. Anfangs standen handgefertigte Reissues im Mittelpunkt, etwa Neuauflagen der legendären Bison.
Mit der Club Series (ab 1999, Herstellung in Korea) sowie späteren Einsteigerlinien aus China erreichte Burns ein deutlich breiteres Publikum. Der Hersteller kombinierte klassische Designs mit moderner Produktion – ein Konzept, das der Marke über Jahre hinweg stabile Sichtbarkeit sicherte.
Besonders erfolgreich war die Kooperation mit Brian May: Die Burns-Version seiner „Red Special“, produziert von 2001 bis 2004, wurde von Guitarist zur „Electric Guitar of the Year 2001“ gekürt.
Doch ab Mitte der 2010er-Jahre nahm die öffentliche Aktivität deutlich ab. Finanzberichte deuten darauf hin, dass der Geschäftsbetrieb spätestens 2016 stark eingeschränkt oder eingestellt wurde.
Eine neue Holding – viele Versprechen, wenig Ergebnisse (2020–heute)
2020 wurde Burns London erneut verkauft: Eine Gruppe prominenter britischer Musikinstrumenten-Händler, darunter Lee Anderton und Graham Bell (GuitarGuitar), gründete eine neue Holdinggesellschaft. Mit großen Worten kündigte man eine „Re-Imagination“ der Marke an. Die Website zeigte entsprechende Botschaften – aber keine Instrumente.
Trotz Umbenennung der Gesellschaftsstruktur, dem Ausscheiden einzelner Direktoren und der späteren Auflösung des alten Unternehmens blieb der Relaunch aus. Erst 2025 tauchte ein neuer Markenantrag für „Burns London“ auf. Er könnte ein Hinweis sein, dass hinter den Kulissen weiter an einer Rückkehr gearbeitet wird – oder dass die neuen Eigentümer lediglich die Markenrechte sichern.
Ein Vermächtnis zwischen Innovation und Instabilität
Burns London war über Jahrzehnte ein Synonym für britischen Erfindergeist: eigenständige Formen, mutige Elektronik, charakteristische Klänge. Gleichzeitig war die Geschichte der Marke geprägt von wiederholten Brüchen, Insolvenzen und Richtungswechseln.
Ob Burns noch einmal zu neuem Leben erwacht oder endgültig zu einem Kapitel der Gitarrenhistorie wird, bleibt offen. Fest steht: Kaum eine andere britische Gitarrenfirma hat über so viele Jahrzehnte hinweg so viel Mythos, Wiedererkennungswert und ungestüme Kreativität hinterlassen wie Burns London.
03.11.25- Boss: Von Kompaktpedalen bis zum Gitarrensynthesizer – eine Geschichte der Klangformung
Boss ist eine der prägenden Marken der modernen Gitarrenkultur. Als Tochterunternehmen von Roland, dem japanischen Hersteller für elektronische Musikinstrumente, hat
Boss seit Mitte der 1970er Jahre das Spiel- und Klangverhalten unzähliger Gitarristen weltweit beeinflusst. Was mit einfachen Effektpedalen begann, hat sich zu einem
breit gefächerten Universum aus Verzerrern, Delays, Modulationen, Multi-Effekten, Modeling-Amps und schließlich komplexen Gitarrensynthesizern entwickelt.Die frühen Jahre: Der kompakte Standard entsteht
Die Geschichte begann 1974 mit dem B-100 „The Boss“, einem Vorverstärker für akustische Gitarren. Der Durchbruch kam 1976 mit dem CE-1 Chorus Ensemble, der dem Chorus-Sound des Roland JC-120 seinen eigenen Platz auf Pedalboards verschaffte. Ab 1977 folgten die ersten kompakten Pedale im bis heute unveränderten Format. Der DS-1 Distortion (1978) wurde zur Legende, ebenso wie der CE-2 Chorus (1979) und der DD-2 Digital Delay (1983), das erste massenproduzierte digitale Delay im Kompaktformat.
Diese Pedale zeichneten sich durch Robustheit, Klarheit und ein durchdachtes „Buffered Bypass“-Konzept aus, das den Klang über lange Kabelwege stabil hielt. Was für Puristen damals ein Kompromiss wirkte, wurde später zum Erkennungsmerkmal: Boss-Pedale sind Arbeitsgeräte, keine Boutique-Launen.
Expansion: Von Analog zu Digital, von Japan nach Taiwan und weiter
Mit den 1990ern wuchs das Sortiment dramatisch. Von Verzerrern wie dem MT-2 Metal Zone, das bis heute polarisiert, bis hin zur Waza Craft-Serie ab 2014, die wieder japanische Fertigung und hochwertige Komponenten einführte. Produktion wanderte zwischen Japan, Taiwan und seit Ende 2010er Jahren zunehmend nach Malaysia.
Währenddessen entwickelte Boss fortschrittliche digitale Signalverarbeitung (DSP) und Modeling-Technologien. COSM-Modeling ermöglichte die Imitation berühmter Verstärker und Effekte, lange bevor Software-Plug-ins zum Standard wurden.
Der Schritt in eine neue Kategorie: Gitarrensynthesizer
Eine entscheidende Erweiterung war die Zusammenarbeit mit Rolands jahrzehntelanger Forschung im Bereich Gitarrensynthese. Schon in den 1970ern experimentierte Roland mit hexaphonischen Tonabnehmern (z. B. GK-Pickups), um die einzelnen Saitensignale separat zu verarbeiten. Der Gitarrenklang wurde nicht nur verfremdet, sondern als eigenständige Klangquelle begriffen.
Der Höhepunkt dieser Entwicklung: Boss SY-1000
Der SY-1000 steht heute als Flaggschiff eines neuen Verständnisses von Gitarre:
Er arbeitet sowohl mit dem normalen Gitarrensignal als auch mit einem GK-Pickup (Einzelsaiten-Auswertung).
Er ermöglicht polyphones Tracking – einzelne Saiten werden unabhängig modelliert.
Synthesizer-Sounds basieren nicht mehr primär auf MIDI, sondern auf direkter Echtzeit-Klangerzeugung aus dem Gitarrensignal.
Der SY-1000 kombiniert:
Gitarren-Modeling (z. B. 12-String, Hollowbody, Bariton), Ampsimulationen, eine modulare Effektarchitektur, analoge Synth-ähnliche Oszillatoren, und komplexe Modulation.
Der entscheidende Unterschied zu früheren Gitarrensynthesizern:
Der Klang entsteht unmittelbar und ohne die Latenzen klassischer Pitch-to-MIDI-Konvertierung.
Damit wird die Gitarre endgültig als Controller, Synthesizer und expressives Echtzeitinstrument neu definiert.
Bedeutungswandel: Von Effektgerät zu Klangidentität
Boss-Produkte wurden lange als „Werkstattwerkzeuge“ gesehen – praktisch, industriell, verlässlich. Doch mit dem SY-1000, den Waza-Craft-Reissues und den programmierbaren 200- und 500-Serien sind sie heute Gestalter von Klangidentität, nicht nur Lieferanten von Effekten.
Gitarristen, die früher nur zwischen „mehr Gain“ oder „weniger Gain“ entschieden, entwerfen heute komplette Klangarchitekturen:
Amp-Simulationen für direkte Aufnahme
Saitenweise Stimmanpassung (z. B. Drop-T ohne Umstimmen)
Synth-Flächen ohne Tastatur
Artikulation durch Anschlag statt Regler
Die Gitarre bleibt Gitarre – aber sie wird zum orchestralen Instrument mit elektronischer Selbstverständlichkeit.
Fazit
Boss' Entwicklung zeigt die fortlaufende Verschiebung der Gitarrenkultur:
Vom simplen Klangveredler zum digitalen Klanglabor.
Pedale wie der DS-1 und CE-2 wurden Ikonen, doch Geräte wie der SY-1000 weisen auf eine Zukunft, in der Gitarristen nicht mehr zwischen Analog und Digital entscheiden – sondern zwischen Klangwelten.
17.10.25- Konrad Ragossnig: Ein Leben für Gitarre und Laute
Der österreichische Gitarrist und Lautenist Konrad Ragossnig prägte über Jahrzehnte die Welt der Zupfinstrumente – als Interpret, Herausgeber, Lehrer und Forscher.
Geboren 1932, begann er 1954 sein Gitarrenstudium bei Karl Scheit an der Wiener Musikhochschule. Bereits wenige Jahre später, von 1960 bis 1964, kehrte er als Professor
an seine Alma Mater zurück.Ein prägender Abschnitt seines Wirkens folgte an der Musik-Akademie der Stadt Basel, wo er von 1964 bis 1983 unterrichtete. Danach übernahm er – erneut in Wien – die Nachfolge seines einstigen Lehrers Karl Scheit und leitete bis 2002 die Gitarrenklasse. Parallel dazu war Ragossnig zwischen 1989 und 1997 als Gastprofessor an der Zürcher Hochschule der Künste tätig. Zu seinen Schülern zählen unter anderem Leon Koudelak, der Münchner Musiker Peter Meier und Alexander Swete – allesamt erfolgreiche Vertreter der Gitarrenszene.
Als Herausgeber veröffentlichte Ragossnig rund 70 Ausgaben mit Werken aus dem 16. bis 20. Jahrhundert, darunter Bearbeitungen von Lautenmusik Johann Sebastian Bachs sowie Transkriptionen von Klavierstücken Isaac Albéniz’. Auch auf Tonträgern hinterließ er ein bedeutendes Vermächtnis: Etwa 60 Einspielungen dokumentieren sein Schaffen. Besonders hervorsticht die sechsteilige Anthologie Musik für Laute (1973/74), die vom Magazin Fono Forum zur „Schallplatte des Jahrhunderts“ gekürt wurde.
Ragossnigs Repertoire reichte von Solo- bis Kammermusik. Er brachte Werke namhafter Komponisten wie Mario Castelnuovo-Tedesco, Hans Haug, Gottfried von Einem und Armin Schibler zur Uraufführung. Als Herausgeber betreute er die renommierte Reihe Musik für Gitarre bei Edition Schott, die sowohl Solowerke als auch kammermusikalische Literatur umfasst.
Seine letzten Lebensjahre verbrachte Konrad Ragossnig gemeinsam mit seiner Frau Godelieve Monden in Antwerpen, wo er 2018 im Alter von 85 Jahren verstarb.
07.09.25- Yamaha SLG200N – Die leise Revolution für Gitarristen
Yamahas SLG200N, die sogenannte Silent Guitar, trägt ihren Namen völlig zu Recht. Unverstärkt gespielt, bleibt sie so leise, dass sie kaum über das Niveau eines Gesprächs
hinauskommt – ideal für späte Übungsstunden oder das Spielen in der Wohnung. Doch mit Kopfhörern oder Verstärker offenbart sich ihr wahres Potenzial: Ein voller,
räumlicher Klang, der an eine Konzertgitarre erinnert, aufgenommen in einem akustisch perfekten Saal.Die SLG200N gehört zur dritten Generation der Yamaha Silent Guitar Serie und ist ein Segen für alle, die auf engem Raum leben, nachts üben oder oft reisen – und ihre hochwertige Konzertgitarre lieber zu Hause lassen möchten.
Kompaktes Design, große Wirkung
Schon beim Auspacken überrascht die Gitarre: Sie kommt in einer schmalen Gigbag, die eher an Sportausrüstung erinnert als an ein Musikinstrument – und sie passt problemlos ins Handgepäck eines Flugzeugs. Der Korpus besteht aus einem Mahagonirahmen, dessen Bassseite sich per Schrauben abnehmen lässt. Zusammengebaut wirkt das Instrument fast wie ein Kunstobjekt – modern, klar, elegant.
Das Spielgefühl ist anfangs ungewohnt, da die SLG200N so flach ist wie eine Solidbody-E-Gitarre. Doch mit einem Gewicht von rund zwei Kilogramm und einer vollen Mensur von 650 mm verschwindet das Gefühl der Fremdheit schnell. Alles fühlt sich vertraut an, wenn man einmal den Hals in der Hand hat.
Die Verarbeitung ist – typisch Yamaha – tadellos: perfekte Bundierung, saubere Sattel- und Stegeinpassung, gleichmäßig aufgetragene Lackierung in edlen Varianten wie Translucent Black, Tobacco Brown Sunburst und Natural Satin. Trotz ihres filigranen Designs wirkt sie robust genug für den Alltag, ohne dass man ständig Angst haben muss, sie zu beschädigen.
Ein weiteres Highlight: Die SLG200N ist in verschiedenen Halsbreiten erhältlich – zwischen 50 und 52 mm –, was sie besonders vielseitig macht. Damit eignet sie sich für Musiker aller Klassen und Fingergrößen: von Einsteigern mit kleineren Händen bis zu klassischen Spielern, die breite Griffbretter bevorzugen.
Spielgefühl und Klang
Die Gitarre spielt sich erstaunlich angenehm. Ihr schlanker Hals und die niedrige Saitenlage kommen modernen Gitarristen entgegen – besonders jenen, die von der E-Gitarre oder Steelstring kommen. Klassische Puristen könnten sie etwas zu „leichtgängig“ finden, doch dank des Dual-Action-Halsspannstabs, den viele Konzertgitarren nicht besitzen, lässt sich das Setup individuell anpassen.
Im Herzen des Instruments arbeitet Yamahas Studio Response Technology (SRT) – ein Pickup- und Preamp-System, das den Klang einer Konzertgitarre modelliert, wie sie mit hochwertigen Mikrofonen im Studio aufgenommen wurde. Über Drehregler lassen sich Klangbalance, Reverb- und Chorus-Effekte variabel einstellen. Außerdem gibt es einen Aux-Eingang (z. B. für MP3-Player), Kopfhörerausgang und einen klassischen 6,3 mm-Klinkenausgang für den Verstärkerbetrieb.
Mit Kopfhörern klingt die SLG200N beeindruckend realistisch – je nach Einstellung warm, direkt oder raumfüllend. Über einen Akustikverstärker gespielt entfaltet sie einen klaren, ausgewogenen Sound, der sowohl im Jazz- als auch im Popkontext überzeugt. Für Konzertauftritte mit klassischem Repertoire ist sie weniger gedacht, dafür aber ideal für Proben, Studioaufnahmen oder kleine Bühnen.
Fazit
Mit der SLG200N hat Yamaha ein Instrument geschaffen, das technologische Innovation mit musikalischer Sensibilität verbindet. Sie klingt erstaunlich natürlich, spielt sich leicht und bietet dank verschiedener Halsbreiten Komfort für jede Handgröße. Für nächtliche Übungssessions, Reisen oder Recording-Sessions ist sie nahezu perfekt – eine moderne Lösung für klassische Musiker im 21. Jahrhundert.
Kurz gesagt: leise, praktisch, robust – und erstaunlich nah am Klang einer echten Konzertgitarre.
24.08.25- Aranjuez Strings – Die spanische Gitarrensaite
Die Geschichte von Aranjuez Strings beginnt mit einer einfachen, aber bedeutungsvollen Idee: Gitarrist:innen verdienen Saiten, die den wahren Klang ihrer Gitarre zum
Vorschein bringen. 1968 machte sich der spanische Gitarrenbauer Juan Orozco daran, genau solche Saiten zu entwickeln – mit einem klanglichen und haptischen Anspruch,
der dem Charakter seiner Instrumente gerecht werden sollte. Heute bietet Aranjuez eine Auswahl an Saitensätzen, die über Jahrzehnte hinweg perfektioniert wurden und den
Klang einer jeden Konzertgitarre auf eindrucksvolle Weise zur Geltung bringen.Die Anfänge – ein Spanier in New York
Juan Orozco wurde 1937 in Spanien geboren und war bereits in dritter Generation Gitarrenbauer. In den 1970er-Jahren war er maßgeblich an der Entwicklung von Konzertgitarren beteiligt – insbesondere in Zusammenarbeit mit führenden japanischen Meistern wie Matsuoka, Tamura und Yairi, die später für Marken wie Tama, Ibanez und Aria fertigten. 1965 zog Orozco nach New York und eröffnete dort einen Gitarrenladen, der schnell zu einer der renommiertesten Adressen für Konzertgitarren wurde. Das Geschäft in der 56th Street – direkt gegenüber der Carnegie Hall – wurde in den 70er- bis 90er-Jahren zu einem Treffpunkt für Musiker:innen aus aller Welt.
Der Klang der spanischen Seele
Ausgehend von der tief verwurzelten Tradition des spanischen Gitarrenbaus entwickelte Orozco eine eigene Saitenlinie. Sein Ziel war es, den „wahren spanischen Klang“ einzufangen – warm, klar und ausdrucksstark. Im Austausch mit namhaften Gitarristen wie Narciso Yepes, Carlos Montoya und den Brüdern Romero entwickelte er Saiten, die sich durch eine feine Balance aus Spannung, Ansprache und Klangfarbe auszeichnen. Diese Zusammenarbeit verlieh den Aranjuez Strings nicht nur musikalische Tiefe, sondern auch eine kulturelle Authentizität, die sie bis heute von anderen Saitenherstellern unterscheidet.
Ein Erbe, das weiterklingt
Auch nach dem Tod von Juan Orozco bleibt seine Vision lebendig. Aranjuez Strings richtet sich heute an Spieler:innen aller Niveaus – vom Anfänger bis zum Profi –, ohne dabei Kompromisse bei Klang und Qualität einzugehen. Produziert werden die Saiten bis heute nach den Originalrezepturen Orozcos von den erfahrenen Saitenmachern bei Augustine Strings, einem der traditionsreichsten Hersteller in diesem Bereich.
In einer Zeit, in der digitale Präzision und Massenproduktion dominieren, stehen Aranjuez Strings für etwas anderes: für das Streben nach Ausdruck, Authentizität und einem unverwechselbaren, spanischen Klangideal – eingefangen in jeder einzelnen Saite.
13.07.25- Hybridgitarren im Grenzbereich – Warum kein Hersteller eine simple, aber revolutionäre Option anbietet
Hybridgitarren – also Instrumente, die die Welt der klassischen (zumeist nylonsaitigen) Gitarre mit modernen Verstärkungs- und Bühnenlösungen verbinden – sind längst
keine Randerscheinung mehr. Marken wie Godin, Cordoba, Ibanez oder Harley Benton (Thomann) bieten inzwischen Modelle an, die speziell Bühnenmusikerinnen und -musikern
den Zugang zu einem differenzierten Nylon-Sound ermöglichen sollen. Doch trotz technischer Raffinesse, trotz MIDI-Optionen, Piezo-Mikros und edler Vorverstärkerlösungen
bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Warum kann man bei keinem dieser Hersteller ganz einfach den Hals an die eigenen Bedürfnisse anpassen?Die Antwort ist ebenso banal wie ernüchternd: Offenbar denken die Konstrukteure dieser Gitarren nicht in den Dimensionen echter Gitarristenhände – und schon gar nicht in der Welt der klassischen Gitarrenliteratur. Was nützt eine perfekt verstärkte Nylon-Hybridgitarre, wenn die Griffbrettbreite ein präzises Spiel vieler klassischer oder auch moderner Stücke schlicht unmöglich macht? In der Welt der Konzertgitarre sind Halsbreiten zwischen 48, 50, 52 und sogar 54 Millimetern absolut üblich – und entscheidend, wenn es um das saubere Greifen komplexer Polyphonie oder diffiziler Lagenwechsel geht. Doch in der Hybridwelt herrscht Einheitsbrei: 48 mm, wenn überhaupt.
Dabei wäre die Lösung technisch schlicht. Viele Hybridmodelle – etwa von Godin oder Harley Benton – besitzen ohnehin verschraubte Hälse. Ein modulares System, bei dem man verschiedene Halsbreiten bestellen oder nachrüsten kann, wäre ein minimaler Mehraufwand mit maximalem Nutzen. Die Möglichkeit, seine persönliche Wohlfühlbreite zu wählen, würde aus der Stange ein echtes „Custom-Light“-Instrument machen – vor allem für ernsthafte Nylonspieler, die auf der Bühne keine Kompromisse eingehen wollen.
Gerade Godin, ein Pionier der Hybridtechnik mit Modellen wie der „Grand Concert“ oder der „Multiac Nylon“, könnte sich hier innovativ positionieren – tut es aber nicht. Vielmehr zementiert der Hersteller eine eigenwillige Produktlogik: Die Grand Concert bietet einen angenehm breiten 50-mm-Hals, jedoch nur 19 Bünde. Die Nashville-Variante bringt es auf 22 Bünde, aber reduziert die Halsbreite auf 48 mm – was das Instrument für ernsthafte klassische Literatur faktisch disqualifiziert. Ein echtes Bühneninstrument für Nylonspieler mit korrekter Mensur, vollem Tonumfang und individuell wählbarer Halsbreite? Fehlanzeige.
Cordoba, die sich gern als klassische Gitarrenbauer mit moderner Ausrichtung präsentieren, bieten ebenfalls keine Auswahl bei der Halsbreite. Selbst Ibanez, die mit ihrer „Crossover“-Serie eine Brücke bauen wollen, verharren im 48-mm-Limbo. Und Harley Benton? Trotz ambitionierter Preis-Leistung und modularer Bauweise bietet auch Thomanns Hausmarke keine einfache Option zur Halsanpassung.
Hier liegt das eigentliche Versäumnis: Die Hybridgitarre könnte längst das ideale Allround-Instrument sein – tragbar, bühnentauglich, flexibel, kompromisslos. Doch sie wird zu oft als ein Nischenprodukt behandelt, das Gitarristen mit ernsthaften Ansprüchen keine echte Wahl lässt. Der Markt schreit nach einer Lösung – was fehlt, ist lediglich der Wille zur konsequenten Umsetzung. Wer ihn als erster aufbringt, hätte nicht nur ein Verkaufsargument in der Hand, sondern könnte Hybridgitarren aus der technischen Randzone in die Mitte der musikalischen Realität führen.
11.06.25- Abi von Reininghaus und sein Kultbuch "In Vivo Guitar"
Von einem Musikpädagogen erwartet man mitunter eine trockene Vermittlung von Skalen, Arpeggien und Harmonielehre. Dass es auch anders geht – humorvoll, geistreich und
zugleich tief fundiert – zeigt Abi von Reininghaus eindrucksvoll in seinem mittlerweile legendären Gitarrenbuch In Vivo Guitar.Das Werk, das Anfang der 1990er Jahre aus seiner gleichnamigen Kolumne in der Fachzeitschrift Gitarre & Bass hervorging, gilt bis heute als Geheimtipp unter Gitarrist:innen, die mehr suchen als nur ein weiteres Techniklehrbuch. Von Reininghaus bezeichnete es selbst augenzwinkernd als Verstehbuch – ein Begriff, der viel über den Anspruch und Charakter dieses Werkes verrät.
Denn In Vivo Guitar ist kein klassischer Lehrgang mit Übungen zum stupiden Nachspielen, sondern eine Sammlung kluger Gedanken über Musik, Improvisation, Klangbewusstsein und musikalisches Denken. Es geht ums Verstehen, nicht ums Auswendiglernen. Wer hier nach einer vollständigen Fingersatzschule sucht, liegt falsch – wer jedoch bereit ist, sich auf Reflexion, spielerisches Denken und eine Prise subversiven Humors einzulassen, wird reich belohnt.
Von Reininghaus bringt dabei seine ganze Bandbreite an Erfahrung ein: als Performer mit Rock-, Jazz- und Klassik-Hintergrund, als GIT-Absolvent, als langjähriger Dozent, aber auch als ironischer Beobachter der Gitarristenszene. So ist In Vivo Guitar vollgepackt mit Denkanstößen, Analogien und stilistisch überraschenden Querverbindungen – etwa, wenn harmonische Zusammenhänge anhand von Alltagsphänomenen erklärt werden oder sich musikphilosophische Fragen zwischen den Zeilen verstecken.
Dass der Autor dabei immer wieder Humor als didaktisches Mittel einsetzt, ist kein Zufall. Wer seine Kolumnen kennt, weiß: Von Reininghaus nimmt die Materie ernst – sich selbst jedoch nie zu sehr. Er erlaubt sich Seitenhiebe auf Gitarrenklischees, parodiert die Technikhörigkeit vieler Nachwuchsvirtuosen und spricht mit entwaffnender Offenheit über eigene Lernerfahrungen.
Diese unprätentiöse Art, gepaart mit inhaltlicher Tiefe, hat In Vivo Guitar zu einem echten Kultbuch gemacht. Noch heute berichten Gitarrist:innen davon, wie sie durch von Reininghaus’ Perspektivwechsel ein plötzliches Aha-Erlebnis hatten – sei es beim Thema Akkordverbindungen, beim Improvisieren oder schlicht bei der Frage, warum ein Ton eigentlich gut klingt.
Dass das Buch längst vergriffen ist, tut seiner Wirkung keinen Abbruch – im Gegenteil. In einschlägigen Foren kursieren immer wieder Zitate daraus, und viele Leser:innen haben es über Jahre hinweg wie ein musikalisches Tagebuch immer wieder zur Hand genommen.
Abi von Reininghaus beweist mit In Vivo Guitar, dass Musikpädagogik nicht langweilig oder belehrend sein muss. Vielmehr kann sie, wenn sie mit Tiefgang und Witz betrieben wird, zu einem echten Wegbegleiter für Musiker:innen aller Stile werden – auch Jahrzehnte nach dem ersten Druck.
Fazit: In Vivo Guitar ist weit mehr als ein Gitarrenbuch – es ist ein kluger, humorvoller und inspirierender Kompass für musikalisches Denken. Wer es besitzt, sollte es in Ehren halten. Wer es noch nicht kennt, sollte es unbedingt suchen.
03.05.25- Eddy Marron – Leben und Werk eines wegweisenden Gitarristen und Pädagogen
Eddy Marron war ein bedeutender Gitarrist, der sowohl als Musiker als auch als Pädagoge große Spuren hinterlassen hat. Geboren und aufgewachsen in Deutschland, widmete
er sich früh der Musik und war seit seinem zwanzigsten Lebensjahr als Berufsmusiker tätig. Seine Karriere begann er im Sextett von Jochen Brauer, wo er sich intensiv
mit Tanzmusik auseinandersetzte. Parallel dazu studierte er klassische Gitarre an der Staatlichen Hochschule für Musik Mannheim, wo er 1968 seinen Abschluss machte.1971 gründete Marron gemeinsam mit Sylvester Levay und Christian von Hoffmann die Jazzrock-Band Vita Nova, deren einziges Album im selben Jahr erschien. Danach leitete er die Jazz-Werkstatt in Darmstadt, bevor er sich 1972 der Fusionband Dzyan anschloss. Diese Gruppe verband auf innovative Weise Avantgarde-Jazz mit Rockelementen sowie Einflüssen aus der türkischen, indischen und mittelalterlichen Musik. Die Band erhielt 1974 hervorragende Kritiken im Jazz Podium und zählte zu den stilprägenden Gruppen jener Zeit. Kurzzeitig wirkte Marron zudem in der Formation Missus Beastly mit.
Nach seiner Zeit bei Dzyan gründete Marron 1976 zusammen mit Peter Giger und Günter Lenz ein Trio, das später um den Percussionisten Trilok Gurtu erweitert wurde. Neben seinen Bandprojekten spielte er auch in Hans Kollers Free Sound und nahm mit dieser Formation ein Album auf. 1980 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum "Por Marco", das seinen individuellen Stil als Gitarrist und Komponist widerspiegelte.
Ab 1976 lebte Marron in den Niederlanden, wo er am Königlichen Konservatorium Den Haag eine langjährige Lehrtätigkeit ausübte. Ab 1981 unterrichtete er zudem Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Köln. Seine pädagogische Arbeit manifestierte sich auch in Buchveröffentlichungen. 1978 erschien seine "Neue Schule für Jazz-Gitarre", ein Werk, das vielen Gitarristen als wertvolles Lehrmittel diente. 1990 folgte sein Buch "Die Rhythmik-Lehre", in dem er sich eingehend mit rhythmischen Strukturen und deren Anwendung in der Musik auseinandersetzte.
Eddy Marron hinterließ ein bedeutendes Erbe als Musiker, Komponist und Lehrer. Seine innovativen Ansätze im Jazzrock und seine prägende Rolle in der musikalischen Ausbildung machen ihn zu einer Schlüsselfigur der modernen Jazzgitarre.
25.04.25- Saiten für E-Gitarre und Akustikgitarre von Ernie Ball
Um den vielfältigen Anforderungen von Gitarristinnen und Gitarristen weltweit gerecht zu werden, bietet Ernie Ball ein breit gefächertes Sortiment an E-Gitarren-Saiten
in verschiedenen Ausführungen und Stärken. Ob klassische Pure Nickel Sets, die legendären Nickel Slinkys oder die innovativen Slinky M-Steel Saiten – bei Ernie Ball
findet jeder Spieler den perfekten Klangbegleiter.Seit 1962 produziert der weltweit führende Saitenhersteller hochwertige Saiten für E-Gitarren und Bässe – Made in USA. Musikerikonen wie Paul McCartney, Keith Richards, Eric Clapton, Slash, Jimmy Page oder Buddy Guy vertrauten auf Ernie Ball Saiten, um ihren unverwechselbaren Sound zu kreieren. Dank modernster Fertigungstechniken und erstklassiger Materialien sorgt Ernie Ball für ein herausragendes Spielgefühl und eine unvergleichliche Klangvielfalt.
„Großartige Saiten können keinen schlechten Verstärker, einen verzogenen Hals oder schlechte Raumakustik kompensieren – aber wenn die Grundvoraussetzungen stimmen, werden sie zum entscheidenden Faktor. Und genau hier kommen wir ins Spiel: Wir liefern zuverlässige, hochwertige Saiten zum fairen Preis – für die musikalischen Ziele von Gitarristen weltweit.“
Im Jahr 1972 – inspiriert vom weltweiten Erfolg der beliebten Slinky E-Gitarrensaiten – wurde mit „Earthwood“ auch die Akustikgitarrenlinie ins Leben gerufen. In Zeiten des aufkommenden Folk-Rock der späten 1960er erfreuten sich akustische Klänge großer Beliebtheit. Künstler wie Bob Dylan, The Beatles, das Kingston Trio, Crosby, Stills & Nash oder Led Zeppelin prägten mit ihrem Akustiksound die Musikgeschichte.
Mit jahrzehntelanger Erfahrung weiß Ernie Ball, worauf es bei Saiten für Akustikgitarren besonders ankommt. Da akustische Gitarren meist ohne Tonabnehmer gespielt werden, ist die Qualität der Saiten entscheidend für Klangfülle und Dynamik. Nur erstklassige Saiten bringen die Decke optimal zum Schwingen und entfalten das volle Klangspektrum des Instruments.
Für anspruchsvolle Akustikgitarristen bietet Ernie Ball zwei Haupttypen:
80/20 Bronze: für einen frischen, brillanten und obertonreichen Klang
Phosphor Bronze: für einen warmen, klaren und glockigen Ton
Klassik? Fehlanzeige – Warum Ernie Ball bei Nylonsaiten kaum vertreten ist
Während Ernie Ball im Bereich E- und Akustikgitarrensaiten Maßstäbe setzt, blieb die Entwicklung im Segment der klassischen Gitarrensaiten vergleichsweise gering. Ein Grund dafür liegt in der musikalischen Kultur der USA: Dort dominieren bis heute elektrische und steel-string akustische Gitarren – sei es im Rock, Country, Blues oder Pop. Die klassische Gitarre nimmt im amerikanischen Musikverständnis traditionell eine eher untergeordnete Rolle ein.
Ganz anders in Europa, wo die klassische Gitarre als Soloinstrument eine tief verwurzelte kulturelle Bedeutung hat. Hier entwickelte sich ein anspruchsvoller Markt mit hohen Erwartungen an Klangqualität, Intonation und Spielkomfort – europäische Hersteller wie Savarez, Hannabach oder Knobloch wurden zu führenden Marken im Bereich der hochwertigen Nylonsaiten und prägten die Gitarre als echtes Meisterinstrument.
Interessanterweise liegt der Ursprung der modernen Nylonsaite dennoch in den USA: Albert Augustine, ein in Dänemark geborener Gitarrenbauer, entwickelte in den 1940er Jahren in Zusammenarbeit mit Andrés Segovia die erste erfolgreich eingesetzte Nylonsaite für die klassische Gitarre – als Ersatz für die bis dahin üblichen Darmsaiten. Seine Firma, Augustine Strings, ist bis heute aktiv und gehört zu den wichtigsten Namen im Bereich der klassischen Gitarrensaiten.
Neben E- und Akustikgitarren ist Ernie Ball auch in vielen weiteren Bereichen des Saiteninstrumentenbaus äußerst erfolgreich vertreten. Ob E-Bass, Ukulele, Bariton-Gitarre, Banjo oder Mandoline – für all diese Instrumente bietet Ernie Ball speziell entwickelte Saiten mit ausgewogenen Spannungen, langlebiger Qualität und klar definiertem Klang. Besonders im Bereich des E-Basses haben sich die Slinkys als Industriestandard etabliert, während Ukulelen- und Mandolinen-Saiten durch ihre Stimmstabilität und Brillanz überzeugen. Auch Musiker aus dem Americana-, Folk- und Country-Bereich greifen bei Banjo- und Bariton-Gitarren-Saiten regelmäßig zu Ernie Ball – ein Beweis für das Vertrauen, das die Marke genreübergreifend genießt.
04.03.25- Paco de Lucía: Eine Legende des Flamenco – Von den Wurzeln bis zur Weltbühne
Die frühen Jahre eines GitarrengeniesPaco de Lucía, geboren als Francisco Sánchez Gómez am 21. Dezember 1947 in Algeciras, Andalusien, war ein Ausnahmetalent, dessen unermüdlicher Übungswille ihn zu einem der größten Gitarristen der Musikgeschichte machte. Schon in frühester Kindheit wurde er von seinem Vater Antonio Sánchez und seinem älteren Bruder Ramón (besser bekannt als Ramón de Algeciras) in die Kunst des Flamenco-Gitarrenspiels eingeführt. Sein Vater, selbst Gitarrist, erkannte das Potenzial seines Sohnes früh und legte großen Wert auf eine strenge, fast zwanghafte Disziplin beim Übungsprozess.
Täglich verbrachte Paco unzählige Stunden mit seiner Gitarre, oft bis zu zehn oder mehr. Für den jungen Musiker gab es kaum eine Alternative: Sein Vater sorgte dafür, dass Paco praktisch keine anderen Aktivitäten als das Musizieren hatte. Dies war nicht nur eine Frage des Talents, sondern eine bewusste Erziehung zum Virtuosentum. Während andere Kinder spielten, vertiefte sich Paco in die komplexen Rhythmen und Techniken des Flamenco. Diese rigorose Schulung prägte seinen unvergleichlichen Stil und seine unnachgiebige Perfektion.
Bereits mit elf Jahren trat er erstmals in der Öffentlichkeit auf und sorgte für Aufsehen. Ein Jahr später gewann er mit seinem Bruder Pepe de Lucía einen bedeutenden Preis bei einem internationalen Flamenco-Wettbewerb. Doch Paco war nicht nur ein technischer Virtuose – er begann früh, seine eigene musikalische Stimme zu entwickeln.
Mit sechzehn Jahren trat er dem Ensemble des berühmten Tänzers José Greco bei und reiste mit ihm nach New York. Dort begegnete er zwei weiteren Flamenco-Größen, Sabicas und Mario Escudero, die ihn nachhaltig inspirierten. Zurück in Spanien zog er mit seiner Familie nach Madrid, wo er sich binnen kurzer Zeit als einer der talentiertesten jungen Gitarristen etablierte.
Seine Disziplin und sein Perfektionismus blieben ein Leben lang zentrale Elemente seines künstlerischen Schaffens. Die Intensität seines Übens war legendär und spiegelt sich in seinen bahnbrechenden Werken wider. Ohne diesen kompromisslosen Einsatz hätte Paco de Lucía kaum die Revolution im Flamenco herbeiführen können, die ihn zu einer Ikone der Musikgeschichte machte.
Paco de Lucía, der im Alter von 66 Jahren in Mexiko einem Herzinfarkt erlag, machte die Musik der andalusischen Gitanos einem internationalen Publikum bekannt und bereicherte sie mit innovativen Elementen.
Die späten Jahre und sein musikalisches Vermächtnis
In den späten 1970er- und 1980er-Jahren erreichte Paco de Lucía eine neue künstlerische Dimension, als er sich mit den Jazzgitarristen John McLaughlin und Al Di Meola zusammenschloss. Ihr gemeinsames Album "Friday Night in San Francisco" aus dem Jahr 1981 gilt bis heute als Meilenstein der Gitarrenmusik. Die spektakuläre Mischung aus Flamenco, Jazz und virtuoser Technik begeisterte ein weltweites Publikum und stellte Pacos unglaubliches Talent in den Mittelpunkt der internationalen Musikszene.
Die Zusammenarbeit mit McLaughlin und Di Meola führte zu weiteren erfolgreichen Projekten, darunter "Passion, Grace & Fire" (1983) und "The Guitar Trio" (1996). Diese Alben bewiesen Pacos außergewöhnliche Fähigkeit, verschiedene Musikstile zu verschmelzen, und festigten seinen Status als einer der größten Gitarristen aller Zeiten. Die gemeinsame Tournee der drei Virtuosen zog weltweit ein begeistertes Publikum an und zeigte, dass Paco de Lucía nicht nur ein Meister des Flamenco war, sondern auch in der Lage, mit den besten Jazzmusikern der Welt auf Augenhöhe zu musizieren.
Neben seinen Flamenco- und Jazz-Experimenten arbeitete Paco de Lucía auch mit Künstlern aus anderen Genres zusammen. Besonders bemerkenswert ist seine Mitwirkung an der romantischen Ballade "Have You Ever Really Loved a Woman?" von Bryan Adams aus dem Jahr 1995. Sein gefühlvolles Gitarrenspiel verlieh dem Lied eine unverwechselbare, leidenschaftliche Note und trug maßgeblich zu dessen Erfolg bei. Der Song wurde für den Oscar als "Bester Originalsong" nominiert und bleibt eines der bekanntesten Beispiele für Pacos Einfluss über die Grenzen des Flamenco hinaus.
Bis zu seinem Tod im Jahr 2014 blieb Paco de Lucía musikalisch aktiv und veröffentlichte weiterhin innovative Werke. Sein letztes Studioalbum, "Canción Andaluza", eine Hommage an die andalusische Musiktradition, wurde posthum gefeiert und gilt als krönender Abschluss einer unvergleichlichen Karriere. Mit seinem einzigartigen Stil und seiner revolutionären Spielweise hinterließ er ein musikalisches Erbe, das Generationen von Gitarristen inspiriert und bis heute nachhallt.
02.02.25- Robert Cray: Eine Blues-Legende mit einzigartigem Stil
Robert Cray gehört zu den herausragendsten Vertretern des modernen Blues. Mit seiner samtigen Stimme, seinem unverkennbaren Gitarrenspiel und einer
Karriere, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt, hat er den Blues nicht nur am Leben erhalten, sondern auch in neue Höhen geführt.Die Anfänge: Liebe zum Blues und erste Erfolge
Robert Cray wurde am 1. August 1953 in Columbus, Georgia, geboren. Schon in jungen Jahren begann er, Gitarre zu spielen. Während seiner Zeit an der Highschool entdeckte er seine Liebe zum Blues und wurde stark von Künstlern wie Albert Collins, Freddie King und Muddy Waters inspiriert. Im Alter von zwanzig Jahren besuchte er die Konzerte dieser Bluesgrößen, was ihn dazu bewegte, eine eigene Band zu gründen.
Mit seiner Band spielte Cray in den 1970er Jahren zahlreiche Konzerte entlang der Westküste der USA und erarbeitete sich einen Ruf als außergewöhnliches Talent. 1978 veröffentlichte er seine erste Aufnahme, die den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere legte.
Der Durchbruch: Grammys und Radiohits
Der große Durchbruch gelang Cray in den 1980er Jahren mit dem Album Strong Persuader, das bis heute als Meilenstein des modernen Blues gilt. Das Werk wurde mit einem Grammy ausgezeichnet, ebenso wie drei weitere seiner Alben. Die Single Smokin’ Gun entwickelte sich zu einem Radiohit und trug wesentlich dazu bei, Crays Bekanntheit über die Grenzen der Blues-Community hinaus zu steigern. 1993 wurde sein Song I Was Warned mit dem Living Blues Award ausgezeichnet.
Zusammenarbeit mit Legenden
Crays Virtuosität und sein einfühlsamer Stil machten ihn zu einem gefragten Musiker. Er arbeitete mit Blues- und Rockgrößen wie John Lee Hooker, B.B. King, Eric Clapton und Keb’ Mo’ zusammen. Besonders bemerkenswert ist seine Kooperation mit Clapton: Gemeinsam komponierten sie 1989 die Rockballade Old Love. 2006 war Cray zudem als Vorband auf Claptons Back Home-Tour zu sehen, was seine Position als einer der führenden Blueskünstler weiter festigte.
Eine Ehrung für die Ewigkeit
2011 wurde Robert Cray in die Blues Hall of Fame der Blues Foundation aufgenommen, eine verdiente Anerkennung für seine Verdienste um die Bluesmusik. Im Laufe seiner Karriere trat er weltweit auf und brachte den Blues einem breiten Publikum näher, ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren.
Ein Musiker, der den Blues neu definiert
Robert Cray hat den Blues modernisiert, ohne den Respekt für die Tradition zu verlieren. Seine Fähigkeit, Elemente aus Soul, R&B und Rock zu integrieren, hat ihm geholfen, den Blues einem neuen Publikum zugänglich zu machen. Mit einer Karriere voller Auszeichnungen, Kooperationen und unvergesslicher Musik bleibt Robert Cray eine der prägenden Figuren des Genres und ein Vorbild für kommende Generationen.
08.01.25- 100 Jahre elektrische Gitarre: Die Revolution eines Klangs
Die Geschichte der elektrischen Gitarre ist ein faszinierender Spiegel technischer Innovation und kultureller Umwälzungen. In den 1920er Jahren begann ein Wettlauf um die Perfektionierung eines Instruments, das den Sound der modernen Musik revolutionieren sollte. Der Texaner George D. Beauchamp setzte auf die Verstärkung von Stahlsaiten mithilfe elektromagnetischer Tonabnehmer – ein Ansatz, der die Grundlage für die ersten serienmäßig produzierten elektrischen Gitarren legte. Zusammen mit Adolph Rickenbacker und Paul Barth entwickelte er die sogenannte „Bratpfanne“, eine Lap-Steel-Gitarre mit einem kreisrunden Aluminiumkorpus.
Die Innovationen dieser frühen Jahre ebneten den Weg für legendäre Marken wie Gibson und Fender. Musiker wie Charlie Christian zeigten mit der Gibson ES-150, welches kreative Potenzial in der elektrischen Gitarre steckte, während Leo Fender mit der Telecaster und Stratocaster Modelle schuf, die bis heute Maßstäbe setzen. Der massive Korpus dieser Instrumente löste Probleme wie Rückkopplungen und machte sie robuster und wartungsfreundlicher. Parallel dazu experimentierten Pioniere wie Les Paul mit dem Konzept des Solidbody-Korpus, was schließlich in der ikonischen Gibson Les Paul mündete.
Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa und der Karibik wurden elektrische Gitarren vorangetrieben. Der Jamaikaner Hedley Jones baute in den 1940er Jahren eigene Modelle, während der deutsche Instrumentenbauer Wenzel Rossmeisl und sein Sohn Roger in Deutschland und später in den USA die Entwicklung prägten. Mit der Verbreitung der Rockmusik in den 1950er Jahren wurde die elektrische Gitarre zum Symbol einer neuen Ära. Künstler wie die Beatles und Jimi Hendrix brachten sie in den Mainstream und verliehen ihr ikonischen Status.
Heute ist die elektrische Gitarre mehr als ein Musikinstrument – sie ist ein Symbol für künstlerische Freiheit und technische Meisterleistung, deren Klang und Form die moderne Musiklandschaft geprägt haben.
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Content Möglichkeiten für Gitarrist.de:
Holzauswahl: Ein Gitarrenbauer muss in der Lage sein, das richtige Holz für jeden Teil der Gitarre auszuwählen, um die
beste Klangqualität zu erzielen. Das Design der Gitarre planen und die Größe, Form und Anordnung der Komponenten
wie Hals, Korpus und Tonabnehmer sorgfältig zu bestimmen.
Instrumentenbau-Techniken: Die verschiedenen Handwerkstechniken, um die Gitarre zu bauen:
Das Schneiden, Formen und Verbinden von Holzteilen, das Installieren von Griffbrettern, Bundstäben und
Saitenhaltern und das Lackieren und Veredeln der Gitarre.
Elektronik und Verkabelung: Weitere Aufgaben sind die Elektronik und Verkabelung der Gitarre richtig zu installieren,
damit sie gut klingt und tadellos funktioniert.
Gitarrenwartung: Dieses beschrängt sich nicht nur auf Gitarren (E-Gitarren, Klassik- und Akustik-)
auch andere Saiteninstrumente wie z.B. Bass, Mondoline usw.. Das reparieren, und sicherzustellen, dass die Instrumente in
gutem Zustand bleiben gehört selbstverständlich auch zu den Aufgaben.
Wertgutachten: Ein Wertgutachten für Saiteninstrumente berücksichtigt Faktoren wie das Alter, den Hersteller, den
Zustand, das Holz, die Seltenheit, den historischen Wert und die Klangqualität, um den genauen Wert des Instruments zu ermitteln.
Insgesamt bezieht sich Gitarrentechnik im Zusammenhang mit der Gitarrenbaukunst auf die handwerklichen Fähigkeiten und
Kenntnisse, die erforderlich sind, um eine qualitativ hochwertige Gitarre herzustellen, die gut klingt und gut funktioniert.
Tutorials und Lektionen: Durch den Videoschnitt können Gitarrenlehrer Tutorials und Lektionen aufnehmen und bearbeiten, um sie
dann über das Internet zu verbreiten. Diese können dann auf Video-Plattformen wie YouTube oder Vimeo hochgeladen und über
soziale Medien beworben werden. Dadurch können Gitarristen aus der ganzen Welt von den Lehrinhalten profitieren.
Produktvorstellungen und Reviews: Gitarrenhersteller und -händler können Videoschnitt nutzen, um Produkte wie Gitarren,
Verstärker und Zubehör vorzustellen und zu bewerben. Sie können auch Reviews von Produkten erstellen, um Gitarristen bei der
Auswahl des richtigen Equipments zu helfen.
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Ein Foto zum Ende von: Karim MANJRA auf Unsplash
